Horsemanship eine natürliche innere Haltung - Eine Verbindung

Horsemanship - Eine natürliche innere Haltung „Eine Verbindung“

 

Horsemanship lehrt uns eine Verbindung. Eine Verbindung zu unserem Pferd und zu uns selbst.

Erfahren wir diese Energie der Verbindung zwischen uns – ist es das Schönste, was wir in der Reiterei und in der Partnerschaft zu unserem Pferd erleben dürfen. Doch wie kommen wir dorthin? Zuallererst brauchen wir die Verbindung wieder zu uns selber. Die Verbindung zu unserem Körper, unserer Intuition – unserer Seele – wie immer wir es auch nennen mögen. Wenn unser Geist (Verstand, Psyche) dann klar ist, wird er zum wundervollem Werkzeug der Hilfe. Was wir denken geht in unseren Körper – und vom unserem Körper dann in den Körper des Pferdes (wirkliche Körpersprache – wie in der Herde natürlich gelebt). Fühlen wir also die eigene Balance (übrigens ….korrekter Reitersitz 😉) im Körper – ohne Verspannungen – losgelöst und frei – und „denken“ (senden) eine Vision (z.B in eine andere Gangart) wird jedes Pferd folgen – angaloppieren..antraben.. durchparieren – was auch immer.

 

Der Tastsinn (die Hilfen) dienen nur zur Verbesserung der Bewegungsmuster des Pferdes um korrektes Training zu gestalten – Muskulatur aufzubauen.

 

Unsere Gedanken erschaffen Dinge.

In Verbindung mit unserem Körper.

 

Das Fühlen, vor allem aus der Körpermitte (und dem Herzen) lässt eine Verbindung und somit eine natürliche innere Führung entstehen.

  • Passiv leadership –Mark Rashid
  • „…die Herzhilfe ist die Wichtigste“ – Jean-Claude Dysli

Unser Geist sendet in den Körper – wir müssen uns dessen nur BeWusstSein.

Um BewusstSein zu erlangen, dürfen wir einfach nur beobachten, WAS unser Geist denn überhaupt sendet.

Ist er mit der Intuition, dem Gefühl, der Seele – dem Selbstvertrauen – mit dem Pferd - verbunden? Oder ist er im sogenannten „Außen“ verstrickt?

Beispiele:

  • Was denken jetzt die anderen?
  • Sieht es jemand?
  • Mach ich alles richtig?
  • Ich kann das nicht…
  • Habe ich das jetzt richtig verstanden?
  • Wieso macht mein Pferd das jetzt nicht? Oder warum macht es das jetzt? Ich will das nicht.
  • Die anderen können das - aber wir nicht …
  • Reite ich mein Pferd kaputt?
  • Gefällt es meinem Pferd?

Anstatt im Hier & Jetzt und im eigenem Körper zu Sein:

      

Beispiele:

  • Ich trabe jetzt an – weich und aus der Hinterhand
  • Ich pariere jetzt durch – gesetzt in Ruhe – aus der Hinterhand – sie/er tritt jetzt langsamer unter den Schwerpunkt ...
  • Ich bleibe im Trab – auf dem Hufschlag ...
  • Ich wende ab – in eine Volte – mein Pferd dehnt sich an der äußeren Seite …ich entspanne meine äußere Seite – lasse dort los – helfe ihm in den Hilfenrahmen..
  • Welchen Muskel verspannt es gerade?
  • Welchen Muskel verspanne ich gerade? DA fühle ich – ist die Lösung -

So darf man im Horsemanship zu allererst SICH SELBER kennenlernen. Zu sich selber kommen – im Hier & Jetzt – sich mit seinem Pferd verbinden.

Zu sich selber kommen – völlig wertfrei.

 

Um dann seinem Pferd die Sicherheit zu geben, die es braucht. Wenn das Pferd vertraut, fühlt es sich sicher. Sein Körper kann entspannen.

Partnerschaft, Führung und losgelassenes Reiten inklusive korrektem Training kann entstehen.

 

Aus Liebe zu Mensch & Pferd

 

Eure Tanja Rühter

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